Wurzenpass

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Der Wurzenpass

Der Wurzenpass ist bekannt als die direkteste und kürzeste Verbindung zwischen Villach in Österreich und Triest in Italien. Er bietet einzigartige Panoramen, die von vielen als atemberaubend empfunden werden. Auf dem Paß befindet sich eine Wasserscheide. Alles was nördlich an Wasser talwärts fließt erreich die Gail, die südlichen Wasser fließen in die die Krotjak. Die Fahrt über den Pass ist mautfrei. Für Motorradfahrer ist der Wurzenpass aufgrund seiner herausfordernden Strecke ein Paradies. Aufgrund der bis zu 18 % steilen und kurvenreichen Straße ist es keine gute Idee, diese Strecke mit einem Wohnmobil zu befahren.

Der Wurzenpass ist ein Alpenpass in den Karawanken, der die Regionen Kärnten in Österreich und Gorenjska in Slowenien verbindet. Auf slowenisch heißt die Straße Korensko sedlo. Die Passhöhe liegt bei 1071 Metern über dem Meeresspiegel. Er diente lange Zeit als wichtiger Grenzübergang zwischen Österreich (bzw. zuvor Jugoslawien) und Slowenien. Der Pass ist über die Wurzenpass-Straße (B109 auf österreichischer Seite und R201 auf slowenischer Seite) erreichbar. Er war vor der Eröffnung des mautpflichtigen Karawankentunnels 1991 ein bedeutender Pass für den Grenzverkehr, wird jedoch seitdem hauptsächlich von Touristen frequentiert.

Historisch spielte der Wurzenpass eine Rolle im Handel zwischen Villach und den Städten Görz und Triest. Im 17. Jahrhundert wurden Kupfererz und -barren aus Siebenbürgen über diesen Pass nach Kärnten transportiert. Die Bedeutung des Passes war jedoch im Vergleich zu anderen Passstraßen wie dem Saifnitzer Sattel und dem Predilpass geringer, hauptsächlich aufgrund seiner Steilheit.

Sehenswertes entlang der Straße

Es existiert ein Bunkermuseum am Wurzenpass, das ehemalige Bunkeranlagen aus dem Kalten Krieg zeigt. Diese Anlagen wurden 2005 als Museum eröffnet und sind von Mai bis Oktober für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Museum dokumentiert die Geschichte der Raumverteidigung, Landesbefestigung und Sperrtruppe mit verschiedenen Ausstellungsstücken und Waffen. Das Museumgelände umfasst eine Fläche von 1,14 Hektar und zeigt verschiedene Arten von Panzertürmen, Schartenwaffen, Panzerabwehrkanonen, Feldhaubitzen und andere militärische Ausrüstung. Besucher haben auch die Möglichkeit, an Fahrten in einem ausgemusterten Schützenpanzer des österreichischen Bundesheeres teilzunehmen.

AUFMERKSAM FAHREN
Die Paßstraße beinhaltet gerade im Bereich der Passhöhe einige engere Kurven. Inbesondere hier solltest du besonders aufmerksam fahren. Immer wieder kommt es zu teils schweren Unfällen. Autofahrer unterschätzen die Geschwindigkeit in den Kurven, sind abgelenkt oder müde. Neben der Straße geht es oft sehr steil hinunter. Gleichzeitig gibt es entlang der Strecke tolle Blicke auf die Berge. Insbesondere im Bereich der Passhöhe lohnt sich daher ein kurze Pause. Hier kannst du auch einen Parkplatz fahren. Von hier hast einen genialen Ausblick auf die Karawanken.

Wurzenpass mit dem Wohnwagen und Wohnmobil?

Der Wurzenpass ist für Wohnwagen verboten. Die Strecke über den Wurzenpass ist steil, kurvenreich und weist teilweise sehr hohe Steigungen von bis zu 18 % auf. Aufgrund dieser schwierigen Straßenbedingungen ist die Passage mit einem Wohnwagen und der Länge der Gefährte zu riskant. Daher ist aus Sicherheitsgründen und um Verkehrsbehinderungen zu vermeiden, die Fahrt über den Wurzenpass mit einem Wohnwagen nicht erlaubt. Auch die Fahrt mit dem Wohmobil ist verboten! Sobald du schwerer als 3,5 Tonnen Gewicht bist, ist die Fahrt über diesen Pass verboten – zurecht. Halte dich zu einer eigenen Sicherheit daran.

Schneekettenpflicht am Wurzenpass

Die B109 Wurzenpass Straße zwischen Hart und dem Grenzübergang Wurzenpass ist eine der Strecken in Österreich, auf der bei starkem Schneefall und der Bildung einer geschlossenen Schneedecke bedarfsmäßige Schneekettenpflicht besteht. Dies bedeutet, dass Fahrzeuge bei diesen Witterungsbedingungen Schneeketten verwenden müssen, um die Strecke passieren zu dürfen. Winterreifen reichen dann nicht mehr. Es ist ratsam, die aktuellen Straßenbedingungen und Wetterwarnungen zu überprüfen und bei winterlichen Verhältnissen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Hier alle Informationen über die Schneekettenpflicht in Österreich.

Zusammenfassung

Der Wurzenpass ist eine bedeutende Alpenstraße, die Villach in Österreich mit Triest in Italien verbindet. Die Paßstraße ist das ganze Jahr geöffnet. Mit einer Passhöhe von 1071 Metern über dem Meeresspiegel bietet der Pass atemberaubende Panoramen und war historisch ein wichtiger Grenzübergang zwischen Österreich und Slowenien. Die Straße ist berühmt und berüchtigt für ihre steilen und kurvenreichen Abschnitte mit bis zu 18 % Steigung. Daher ist die Überfahrt für Wohnwagen verboten. Für Motorradfahrer stellt der Wurzenpass aufgrund seiner Herausforderungen eine ideale Strecke dar. Neben der landschaftlichen Schönheit bietet der Pass ein Bunkermuseum, das ehemalige Bunkeranlagen aus dem Kalten Krieg zeigt. Bei starkem Schneefall und einer geschlossenen Schneedecke besteht Schneekettenpflicht auf der B109 Wurzenpass-Straße. Die Fahrt über den Pass ist mautfrei und bietet unvergessliche Eindrücke der Alpenlandschaft.

Häufige Fragen zum Wurzenpass

Was ist der Wurzenpass?

Der Wurzenpass ist ein Alpenpass in den Karawanken, der eine Verbindung zwischen den Regionen Kärnten in Österreich und Gorenjska in Slowenien herstellt. Er liegt auf einer Höhe von 1071 Metern über dem Meeresspiegel und wird auf slowenisch als „Korensko sedlo“ bezeichnet. Diese Passstraße war lange Zeit ein bedeutender Grenzübergang zwischen Österreich (bzw. zuvor Jugoslawien) und Slowenien.

Wie anspruchsvoll ist der Wurzenpass zu fahren?

Der Wurzenpass ist bekannt für seine anspruchsvolle und herausfordernde Strecke. Es handelt sich um eine kurvenreiche Straße mit bis zu 18 % Steigung, die für ihre steilen Abschnitte und enge Kurven bekannt ist. Die Fahrt über den Wurzenpass erfordert daher eine gute Fahrzeugbeherrschung, insbesondere aufgrund der steilen Anstiege und der engen Kurven.
Die Strecke ist für Motorradfahrer aufgrund ihrer Herausforderungen und der Panoramen, die sie bietet, attraktiv. Für Fahrer mit Erfahrung im Fahren auf anspruchsvollen Bergstraßen stellt der Wurzenpass eine reizvolle Route dar, die jedoch eine gewisse Vorsicht und Aufmerksamkeit erfordert.

Muß man am Wurzenpass Maut bezahlen?

Nein, auf der Wurzenpass-Straße zwischen Hart und dem Grenzübergang Wurzenpass in Österreich ist keine Mautgebühr zu entrichten. Es handelt sich um eine mautfreie Straße. Du brauchst auf der B109 Wurzenpass – Straße keine Österreich Vignette.

Was ist eine Alternative für den kurvigen Pass?

Als alternative Route zum Wurzenpass könnte der Karawankentunnel dienen. Der Tunnel verbindet Österreich (Kärnten) und Slowenien und bietet eine schnelle Durchfahrt zwischen den beiden Ländern, ohne die kurvenreichen und steilen Straßen des Wurzenpasses nutzen zu müssen. Der Karawankentunnel ist jedoch eine mautpflichtige Strecke.

Von wo nach wo führt der Wurzenpass?

Der Wurzenpass führt von Kärnten in Österreich nach Gorenjska in Slowenien. Er verbindet die Ortschaften Hart in Österreich mit Kranjska Gora in Slowenien und bildet eine bedeutende Verbindung zwischen den beiden Ländern über die Karawanken.

Wie hoch ist die Wurzenpaß Steigung?

Die Steigung des Wurzenpasses beträgt maximal 18 Prozent. Dieser Pass in den Karawanken kann an einigen Stellen recht steil sein und ist für einige Fahrzeuge aufgrund der steilen Anstiege und Kurven nicht geeignet.

Was ist der höchste Punkt der Paßstraße?

Der höchste Punkt der Wurzenpass-Straße liegt auf einer Scheitelhöhe von etwa 1073 Metern über dem Meeresspiegel.

Was ist das Besondere an der Wurzenpaßstraße?

Die Wurzenpass-Straße, auch bekannt als Wurzenpass, ist eine bekannte Passstraße, die die Regionen Kärnten in Österreich und Gorenjska in Slowenien verbindet. Sie ist für ihre landschaftliche Schönheit und ihre herausfordernden Fahrbedingungen bekannt. Hier sind einige besondere Merkmale der Wurzenpass-Straße:
Panoramablicke: Die Straße bietet atemberaubende Panoramen aufgrund ihrer Lage in den Karawanken. Die Aussichtspunkte entlang der Strecke bieten großartige Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Steigung und Kurven: Die Wurzenpass-Straße ist für ihre steilen Anstiege und engen Kurven bekannt. Mit Steigungen von bis zu 18 % und vielen Serpentinen ist sie eine anspruchsvolle Strecke für Fahrer.
Historische Bedeutung: Früher spielte der Wurzenpass eine wichtige Rolle im Handel zwischen Villach und den Städten Görz und Triest. Er war ein bedeutender Grenzübergang und eine wichtige Verbindung für den Handel.
Beliebt bei Motorradfahrern: Aufgrund der herausfordernden Strecke und der landschaftlichen Schönheit ist der Wurzenpass ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer.
Bunkermuseum: An der Wurzenpass-Straße befindet sich ein Bunkermuseum, das ehemalige Bunkeranlagen aus dem Kalten Krieg zeigt. Besucher können die Geschichte der Raumverteidigung und Landesbefestigung erkunden.
Schneekettenpflicht: Bei starkem Schneefall und geschlossener Schneedecke kann auf der Straße eine Schneekettenpflicht gelten, da die Wetterbedingungen hier oft anspruchsvoll sein können.
Die Wurzenpass-Straße ist ein Ort von landschaftlicher Schönheit, aber auch eine anspruchsvolle Fahrstrecke, die historische Bedeutung und herausfordernde Fahreigenschaften miteinander verbindet.

Was ist eine Alternative für den Karawankentunnel?

Eine mögliche Alternative zum Karawankentunnel und dem Wurzenpaß ist die Nutzung der Autobahn A11/E61, auch bekannt als Karawanken Autobahn. Diese Autobahn verbindet die Städte Villach in Österreich und Jesenice in Slowenien und durchquert die Karawanken über den Loiblpass.
Der Loiblpass ist eine alternative Route zum Karawankentunnel und bietet eine landschaftlich reizvolle Fahrt durch die Berge. Allerdings ist zu beachten, dass der Loiblpass im Winter aufgrund von Schnee und Eis manchmal schwierige Fahrbedingungen aufweisen kann. Auch hier können Schneeketten erforderlich sein, wenn die Wetterbedingungen es erfordern.
Vor der Nutzung des Loiblpasses ist es ratsam, die aktuellen Straßenbedingungen und etwaige Verkehrswarnungen zu überprüfen, um sicherzustellen, dass die Strecke befahrbar ist und keine Beschränkungen oder Einschränkungen bestehen.

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